Aus dem Journal
Die Kunst der vollen Kiste
Eine Biokiste ist kein Vorrat, sie ist ein Kalender. Was obenauf liegt, will zuerst gegessen werden; was unten ruht, darf warten. Wenn du deine Kiste in dieser Reihenfolge öffnest, kochst du automatisch mit der Jahreszeit – und nichts wird müde.
Drei stille Regeln
- Blattgrün zuerst. Kräuter und Salat danken es dir mit Aroma.
- Wurzeln später. Rüben, Sellerie und Kohl werden in der kühlen Ecke nur besser.
- Reste werden Ritual. Aus dem, was bleibt, wird Suppe, Pesto oder Ferment.
„Kochen ist Beten mit den Händen." — altes Küchenwort
Ein Rezept für den Vollmondabend
Würfle Wurzelgemüse, mische es mit Olivenöl, Meersalz und Rosmarin und backe es, bis die Ränder golden sind. Dazu ein Klecks Joghurt und ein Stück Brot. Mehr braucht ein Fest nicht.
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